RUHE. ALLES IST GUT.

Heute war Therapietag und ich habe meinen Hund mitgenommen, hach ich glaube es war einer meiner liebsten Tage seit langem. Teo, mein Hund besucht mich gerade, damit ich in CoronaZeiten nicht ganz so alleine bin und er wirkt Wunder. Ich habe ihn mit 13 Jahren bekommen und es ist total schön, ihn bei mir zu haben und komplett verantwortlich zu sein. Ich liebe es, Hundemami zu sein.

Er ist ein Jagdhund und braucht dementsprechend viel Auslauf, morgens denke ich mir manchmal „och neeee“, aber nur bis ich meine Leggins übergeschmissen habe und ich mit einem übermotiviert fröhlichen Hund die Bäume vor meiner Haustür und die frische Luft empfange. Vor ein paar Tagen bin ich aufgewacht und wenn er nicht gewesen wäre, hätte ich die Kraft aufzustehen und einen Spaziergang zu machen nicht aufwenden können. Er bringt mich dazu, im Hier und Jetzt zu sein. Bei Spaziergängen bin ich so damit beschäftigt, ihn zu trainieren, ihm zuzuschauen wir er schnüffelt und die Enten beobachtet, dass ich mich selbst ganz vergesse. Meine Gedanken sortieren sich und wenn ich nach Hause komme, ist die Welt leichter.

Abends machen wir nochmal eine ganz kleine späte Runde und ich hätte nie gedacht, dass ich es einmal mögen würde, um 10 oder 11 Uhr abends nochmal rauszugehen und rumzulaufen. Aber es erdet mich sehr und ich bin Teo total dankbar. Ich gebe zu, er darf (teilweise) auch zu mir ins Bett und als er sich gestern Abend an mich legte, sein Gewicht leicht an meinen Bauch presste und irgendwann anfing, leise zu schnarchen und zu träumen – ja, da schien die Welt in Ordnung.
Ich brauchte nicht mehr und nicht weniger in diesem Moment.

Ich bin gerade voller Frieden, Zuversicht und hachhhhhh einfach entspannt. Das ist ein schönes Gefühl. Ich werde nicht probieren an diesem Gefühl festzuhalten, aber ich werde es mir merken und in schlechten Zeiten werde ich mir vor Augen halten, dass Gefühle kommen und gehen. Nichts bleibt für immer, nichts ist unveränderlich.
Und weil ich so oft sage: alles wird gut, sage ich heute mal: alles ist gut.

Denn im Moment ist alles gut.

Alles muss nicht jetzt gleich passieren.
Alle Ziele müssen nicht morgen schon erreicht werden.
Rückschritte sind erlaubt.
Fehler sind erlaubt.
Nichtstun ist erlaubt.
Einfach nur präsent zu sein ist erlaubt.

P.S.: ja, ich finde Teo zum Schreien süß, daher die sechs Bilder…. da nehm ich mich nicht zurück:)

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